Ausstellungsraum
zum Warenkorb  0 Artikel   0,00 EUR

Norbert Bisky

Alles Unikate Grafiken Fotografien Bücher Vergriffen
Neuheiten Gerahmte Unikate Gerahmte Grafiken Skulpturen Sonstiges  

Norbert Bisky: Das wollen wir nie wieder tun
Das wollen wir nie wieder tun
4.500,00 EUR  *
 
Norbert Bisky: Wer nicht mit uns ist
Wer nicht mit uns ist
4.500,00 EUR  *
 
 
  * inkl. MwSt zzgl. Versandkosten
Seiten: 1
(Werk 1 bis 2 von 2)

 

 

Biografie Norbert Bisky


Norbert Bisky (* 1970 in Leipzig) ist ein deutscher Maler. Er gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen deutschen Künstler und Vertreter eines Neuen Realismus der Postmoderne. Norbert Bisky wuchs in der DDR auf. 1990 begann er ein Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin. Drei Jahre später besuchte er die Freie Kunstschule Berlin und entschloss sich zu einem Kunststudium. Norbert Bisky studierte von 1994 bis 1999 an der Hochschule der Künste bei Georg Baselitz, nahm an der Salzburger Sommerakademie in der Klasse von Jim Dine teil und absolvierte bei Baselitz 1999 ein Meisterschülerstudium. In seinen Anfangsjahren malte Norbert Bisky helle lichte Bilder in Öl. Bisky selbst bezeichnete sie einmal als "Mit Lenor gewaschen". Und genauso strahlte einem alles gleißend hell entgegen: junge Männer, schön, glücklich und vor Kraft strotzend, reine unberührte Natur. Der Grand-Guignol-Stil, in dem die Bilder gemalt sind, unterstützt den Blick auf eine scheinbar heile Welt: Weiche, schmeichelnde, an Wattebausche erinnernde Formen zeigen Kinder, die gefressen werden und abgerissene Glieder, von denen das Blut tropft – die Idylle trügt. Bereits die Titel der Bilder wie "Übung im Gelände" (2002), "Lazarett im Paradies" (2005) oder "Fernzünder" (2005) legen eine unterschwellige Bedrohung nahe. In seinen neueren Bildern transformiert Bisky seine eigenen Ikonen. Die hellen Farben weichen dunklen Bildhintergründen und Frauen tauchen auf. Die fröhliche sozialistische Bildwelt der frühen Phase ist vorbei. Kannibalen und Brandstifter lauern, es wird gekotzt und uriniert. Die künstlerischen Verweise von Renaissance bis Pop Art bleiben allerdings bestehen. Der Kunstkritiker Christoph Tannert beobachtet eine Zunahme brutaler Leinwandszenen und ein rasantes Verschleudern von Körperflüssigkeiten. Er konstatiert einen untrüglichen Sinn des Künstlers für Körperkult und Körperkritik. Dabei verzichtete Bisky auf einen Leidenschaftssog und jegliche Empfindsamkeit, so Tannert. Neuere Bildtitel lauten "Bukkake Tsunami" (2007), "Sputum" (2007), "Solaris" (2006) und "Torera" (2006). Insgesamt erinnern die Arbeiten an den sozialistischen Realismus, an Maler wie Alexander Alexandrowitsch Deineka, an die Ästhetik Leni Riefenstahls aber auch an die Werbebildnisse der 50er und 60er Jahre und an Werke der Pop Art. Zur Kritik an seinen Bildwelten äußerte sich Norbert Bisky deutlich:"Mit Nazi-Scheiße habe ich nichts zu tun." Die Auseinandersetzung mit der jüngeren deutschen Geschichte scheint das Interesse – auch im Ausland – hervorzurufen. Der Einfluss und die ikonographischen Referenzen bei Francisco de Goya werden insbesondere an Arbeiten wie "Allesfresser" (2005) oder "ich war's nicht"(2003) deutlich. Aber auch durch die Verwendung von bestimmten Farben verweisen die Werke auf subtile Art auf alte spanische Meister wie Jusepe de Ribera. Norbert Bisky ist der Sohn des Linkspartei-Politikers Lothar Bisky und dessen Frau Almuth. Er ist der jüngere Bruder des Journalisten und Schriftstellers Jens Bisky. Sein jüngster Bruder war Stephan Bisky. Dieser verstarb 2008 im Alter von 23 Jahren. Norbert Bisky lebt in Berlin.

 

- Marlis Albrecht

- Horst Antes

- Elvira Bach

- Christoph Bouet

- Bruno Bruni

- Christo & Jeanne-Claude

- Corneille

- Jörg Döring

- Kati Elm

- Kristina Fiand

- Klaus Fußmann

- David Gerstein

- Moritz Götze

- Günter Grass

- Ottmar Hörl

- Friedensreich Hundertwasser

- Janosch

- Horst Janssen

- Willi Kissmer

- Volker Kühn

- Kunstkaufhaus Ost

- Udo Lindenberg

- Markus Lüpertz

- Andreas Lutherer

- Heinz Mack

- Armin Mueller-Stahl

- Erik Offermann

- A.R. Penck

- James Rizzi

- Niki de Saint Phalle

- Salustiano

- Helge Schneider

- Aleksey Stenin

- Roman Strobl

- Günther Uecker

- Jutta Votteler

- WAUL (Wolfgang Aulbach)

- Peter Wever

- Gert Wiedmaier

- Paul Wunderlich

- Wolfgang Zelmer

- weitere Künstler ...

 

Galerie am Dom bei Twitter

Galerie am Dom bei facebook

Bookmark and Share