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mittenimwald ist ein in Hamburg lebender Urban Art Künstler. Für die Motive seiner auf Holzbohlen aufgebrachten Stencil-Werke bedient der Sprayer sich großzügig bei Werbung und Propagandamaschinerien. Pin-Up-Girls sowie Persönlichkeiten aus Politik und Kultur werden verfremdet, umgedeutet und mit beißend ironischen Statements...

mittenimwald ist ein in Hamburg lebender Urban Art Künstler. Für die Motive seiner auf Holzbohlen aufgebrachten Stencil-Werke bedient der Sprayer sich großzügig bei Werbung und Propagandamaschinerien. Pin-Up-Girls sowie Persönlichkeiten aus Politik und Kultur werden verfremdet, umgedeutet und mit beißend ironischen Statements kommentiert. Schwarzer Humor und Anarchie in bester Manier!

Street-Art – von der Straße an die „heilige“ weiße Wand
Straßenkunst ist salonfähig geworden

Street-Art in ihrer ursprünglichsten Form begegnet uns täglich im Vorbeigehen: kräftige, plakative Bilder, gesprüht und gemalt auf Hauswände, Brückenpfeiler und Bauzäune. Jetzt erobern diese anarchisch anmutenden Arbeiten – auf Holzlatten und Metallplatten, alten Automaten, aber auch auf Leinwand aufgebracht – mit voller Kraft die Museen.

Der weltweite Erfolg und damit die kunsttheoretische Akzeptanz der Street-Art, auch Urban-Art, Graffiti- oder Guerilla-Kunst genannt, begann in den 1980er Jahren. Der unvergessliche Keith Haring machte sie mit seinen Graffitis in New Yorks U-Bahn salonfähig. Dennoch kämpft Street-Art bis heute mit dem Stigma, „Schmuddelkunst“, „Kritzelei“ oder gar „Vandalismus“ zu sein. Guerilla-Künstler halten sich nicht an die Regeln der Kunstwelt, sie entwerfen ihre Bilder für den öffentlichen Raum. Ihre Arbeiten wenden sich direkt an das Publikum, sie müssen schnell und unmittelbar entstehen, für alle sichtbar an allgemein zugänglichen Orten.

Die Motivwahl der Street-Art-Künstler spiegelt meist aktuelle Themen wider, soziale und politische Kontexte werden mit ästhetischem Bildmaterial zu oft provokanten Statements zusammengestellt. Dem typischen Museumsgänger wird eine raue, ungefilterte, teils auf Krawall gebürstete Welt vorgeführt, mit der er nichts anfangen kann – oder will. Wird der herkömmliche Kulturinteressierte so eher vor den Kopf gestoßen, zieht Street-Art zugleich eine Vielzahl von Menschen an, die sonst eher nicht in eine Galerie gehen würden. Das Elitäre der Kunst wird abgestreift. Dabei wollen die Street-Artisten gar nicht den Kunstbegriff neu definieren, sondern vielmehr die Verhältnisse der Welt und des Kunstbetriebs in ihrer eigenen Formensprache verarbeiten. Die Motivation liegt für viele im Spaß an der Sache und der Möglichkeit, das eigene Umfeld auf kreative Weise mitzugestalten.

Die Ausstellung im Stadthaus am Dom Wetzlar zeigt Werke der bekannten deutschen Street-Art-Künstler Van Ray, mittenimwald und des als „Bananensprayer“ bekannt gewordenen Thomas Baumgärtel mit den für sie charakteristischen Sujets. Gesellschaftskritische und bissig politische Statements gegen Kapitalismus, Konsumgesellschaft, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit, dargestellt in Bildern mit Motiven aus Werbung und Propaganda, werden hier verwoben mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors. Der subversive Zug dieser Arbeiten steht in ebenso provozierendem wie faszinierendem Kontrast zu den „heiligen“ weißen Wänden des klassischen Ausstellungsraums und schafft so eine ganz eigene Art künstlerischer Öffentlichkeit.



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mittenimwald ist ein in Hamburg lebender Urban Art Künstler. Für die Motive seiner auf Holzbohlen aufgebrachten Stencil-Werke bedient der Sprayer sich großzügig bei Werbung und Propagandamaschinerien. Pin-Up-Girls sowie Persönlichkeiten aus Politik und Kultur werden verfremdet, umgedeutet und mit beißend ironischen Statements kommentiert. Schwarzer Humor und Anarchie in bester Manier!

Street-Art – von der Straße an die „heilige“ weiße Wand
Straßenkunst ist salonfähig geworden

Street-Art in ihrer ursprünglichsten Form begegnet uns täglich im Vorbeigehen: kräftige, plakative Bilder, gesprüht und gemalt auf Hauswände, Brückenpfeiler und Bauzäune. Jetzt erobern diese anarchisch anmutenden Arbeiten – auf Holzlatten und Metallplatten, alten Automaten, aber auch auf Leinwand aufgebracht – mit voller Kraft die Museen.

Der weltweite Erfolg und damit die kunsttheoretische Akzeptanz der Street-Art, auch Urban-Art, Graffiti- oder Guerilla-Kunst genannt, begann in den 1980er Jahren. Der unvergessliche Keith Haring machte sie mit seinen Graffitis in New Yorks U-Bahn salonfähig. Dennoch kämpft Street-Art bis heute mit dem Stigma, „Schmuddelkunst“, „Kritzelei“ oder gar „Vandalismus“ zu sein. Guerilla-Künstler halten sich nicht an die Regeln der Kunstwelt, sie entwerfen ihre Bilder für den öffentlichen Raum. Ihre Arbeiten wenden sich direkt an das Publikum, sie müssen schnell und unmittelbar entstehen, für alle sichtbar an allgemein zugänglichen Orten.

Die Motivwahl der Street-Art-Künstler spiegelt meist aktuelle Themen wider, soziale und politische Kontexte werden mit ästhetischem Bildmaterial zu oft provokanten Statements zusammengestellt. Dem typischen Museumsgänger wird eine raue, ungefilterte, teils auf Krawall gebürstete Welt vorgeführt, mit der er nichts anfangen kann – oder will. Wird der herkömmliche Kulturinteressierte so eher vor den Kopf gestoßen, zieht Street-Art zugleich eine Vielzahl von Menschen an, die sonst eher nicht in eine Galerie gehen würden. Das Elitäre der Kunst wird abgestreift. Dabei wollen die Street-Artisten gar nicht den Kunstbegriff neu definieren, sondern vielmehr die Verhältnisse der Welt und des Kunstbetriebs in ihrer eigenen Formensprache verarbeiten. Die Motivation liegt für viele im Spaß an der Sache und der Möglichkeit, das eigene Umfeld auf kreative Weise mitzugestalten.

Die Ausstellung im Stadthaus am Dom Wetzlar zeigt Werke der bekannten deutschen Street-Art-Künstler Van Ray, mittenimwald und des als „Bananensprayer“ bekannt gewordenen Thomas Baumgärtel mit den für sie charakteristischen Sujets. Gesellschaftskritische und bissig politische Statements gegen Kapitalismus, Konsumgesellschaft, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit, dargestellt in Bildern mit Motiven aus Werbung und Propaganda, werden hier verwoben mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors. Der subversive Zug dieser Arbeiten steht in ebenso provozierendem wie faszinierendem Kontrast zu den „heiligen“ weißen Wänden des klassischen Ausstellungsraums und schafft so eine ganz eigene Art künstlerischer Öffentlichkeit.

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