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Ren Rong

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Ren Rong - Schmetterlingstanz - Prägedruck
Schmetterlingstanz - Prägedruck
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REN RONG

1960 Geboren in Nanjing (China), aufgewachsen in China
1982-86 Studium an der Kunstakademie Nanjing (China)
1986 Umzug nach Bonn (Deutschland)
1989-92 Studium der freien Malerei an der Kunstakademie Münster und der Kunstakademie Düsseldorf
1992 Meisterschüler von Prof. Fritz Schwegler mit Stipendium
1994 Weilburger Förderpreis für Bildende Kunst
1993 Jahresstipendium des Kultusministeriums des Landes Schleswig-Holstein
1996 Organisation der Wanderausstellung: „China – Malerei der Gegenwart“ im Auftrag des Kunstmuseums Bonn (Deutschland)
2000 Gastprofessor an der Hochschule für Gestaltung Hamburg

Ren Rong lebt und arbeitet in Bonn (Deutschland) und Beijing (China).

Das Markenzeichen des regen Künstlers, der zwischen den Welten hin- und her pendelt, sind die fröhlichen Pflanzenmenschen. Diese phantastischen Hoffnungspflanzen winden sich stetig durch Ren Rongs buntes und abwechslungsreiches Werk: Als polierte Edelstahlskulpturen oder rostige Eisenfiguren , als geschnittene Geister zwischen Architektur und Landschaften sowie als Elemente üppiger Pflanzenwelten sind sie ebenso präsent wie als Muster in Kleidung und Landschaften sozialistischer Propagandabilder.

Einzelausstellungen (Auswahl):
1997 Stadtmuseum Siegburg; Galerie Levy, Hamburg, Madrid; Hanart, TZ Galerie, Hong Kong 1998 Oberbergischer Kunstverein, Gummersbach 1999 Bochum Museum; Städtisches Kunstmuseum Spendhaus, Reutlingen; Magdeburger Kunstverein; Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum 2000 Kunsthaus Dresden; Ludwigmuseum im Deutschherrenhaus, Koblenz; Taipei Fine Art Museum; Art Beatus Galerie, Vancouver (Kanada) 2001 Von der Heydt Museum, Wuppertal Kunsthalle Erfurt; Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück 2002 Hong Kong Arts Centre; The Art Museum of China; Millennium Monument, Beijing (China); Hong-Gah Museum, Taipei (Taiwan) 2003 First Beijing International Art Biennale (China); Beijing International Art Biennale, Peking; Hexiangning Art Museum, Shenzhen (China); Kunstmuseum Bayreuth; Nanjing Museum, Nanjing (China); Soobin Art Gallery, Singapur 2004 The Brno House of Art – Central Building, Brno (Brünn, Tschechien); Kunsthalle Koblenz; Juming Museum, Taipei (Taiwan); Providence University Art Center, Taichung (Taiwan); Galerie der Stadt Remscheid 2005 The Second Beijing International Art Biennale 2005 (China); Beijing International Art Biennale, Peking (China) 2006 Georg-Meisterman-Museum Wittlich 2007 Märkisches Museum der Stadt Witten; Frank Pages Art Galerie, Baden-Baden 2008 Siegerlandmuseum Siegen; Gustav-Lübcke-Museum, Hamm; Mannheimer Kunstverein 2009 Kloster Bentlage Rheine; Museum der Stadt Ratingen

Ren Rongs Arbeiten finden sich in Zahlreichen Museen und Sammlungen (Auswahl):
Hexiangning Art Museum, Shenzhen (China); Hong Kong Museum of Art (Hong Kong); Juming Museum, Taipei (Taiwan); Hong-Gah Museum,Taipei (Taiwan); Today Art Museum, Beijing (China); Nanjing Art Museum, Nanjing (China); Kunsthalle Dominikanerkirche, Osnabrück; Stadtmuseum Siegburg; Stadt Schwäbisch Gmünd; Museum moderner Kunst – Stiftung Wörlen, Passau; Dithmarscher Landesmuseum, Meldorf; Museum Kunst Palast, Düsseldorf; Museum Bochum; Stadtmuseum Weilburg; Märkisches Museum der Stadt Witten; Leopold-Hoesch-Museum, Düren; Universitätsmuseum für Bildende Kunst, Marburg .

REN RONG Pflanzenmenschen - Menschen pflanzen

Der 1960 geborene, international erfolgreiche Künstler Ren Rong ist ein Tausendsassa, der nach seiner Ausbildung in China und in der Ideenschmiede von Joseph Beuys schnell erkannte, dass sich Kunst nicht alleine auf Leinwand, Papier und Farbe beschränkt.
Ren Rong lebt und arbeitet in seinem sehr eigenen, weiten Kunstbegriff: Neben seinem vielfältigen bildnerischen Schaffen wirkt er als Kurator, Kommunikator, Menschenrechtler, Denker, Naturfreund, Weltenwandler, Vermittler und und und … Und immer gut gelaunt. Strahlend pendelt er zwischen den Wohn- und Atelierorten Bonn und Peking. Er schafft kulturelle Brücken zwischen den Welten, indem er Künstler, Kunst und Kultur zwischen China und Deutschland vermittelt. Dies ist ein wesentlicher Teil seines künstlerischen Handelns, der seit über zwanzig Jahren den Rong`schen Werksbegriff mitprägt. Ebenso wie es sein Landsmann und Künstlerkollege Ai Weiwei zur documenta 12 mit seinem Projekt „Fairytale“, der Reise von 1001 Chinesen nach Kassel, als künstlerischen Akt manifestierte.
Ren Rong ist immer in Sachen Kunst unterwegs – unablässig. Sicherlich wird er es nicht mögen, mit einem Etikett versehen zu werden, aber vielleicht wäre „hochkreativer Macher“ eine passende Beschreibung. In Beschränkung auf seine Bildarbeit könnte man ihn als „Zaubergärtner“ wortstreicheln, doch selbst unter diesem Überbegriff lässt er sich nicht auf sein rein künstlerisches Dasein als Maler, Grafiker, Aquarellist, Assemblagekünstler, Performer oder Bildhauer einengen. Seine Pflanzenmenschen, die ihren Siegeszug weltweit angetreten haben, entspringen allein des Künstlers Phantasie, er lässt diese Wesen aus sich herauswachsen, hinein in eine Welt, in der Zerstörung konkreter ist als sanfte Überwucherung des zu schützenden Lebens. Mit großem Verständnis setzt er damit Natur, Mensch und Technik in Einklang und schafft eine Einheit pazifistischer Koexistenz, vereint Natur und deren Bedrohung, schafft Frieden und Aussöhnung. Diese Pflanzenmensch-Kreaturen winden sich positiv und aktiv durch sein Werk in unser Leben, machen hoffnungsvoll Mut und resümieren auf die Wesentlichkeit des menschlichen Seins.
Spätestens hier wird klar, dass Ren Rong nichts ferner liegt, als oberflächliche Blumensujets darzubieten: In den Bildwelten mit Mao oder sozialistischen Pamphletdarstellungen wird das Anliegen, das Wollen des Künstlers, Position zu beziehen, allgegenwärtig. So ist es auch sein gutes Recht, die Wetzlarer Schau mit „Lasst 100 Blumen blühen“ zu betiteln, bei der er in seiner individuellen Handschrift in Motivik und Technik Orient und Okzident ohne Grenzen verschmelzen lässt. So wirkt es fremd und eigen zugleich, so, als sollte es immer so geschehen.
In seiner Arbeit gelingt es dem Künstler, Freiräume zu schaffen, und diese selbst sind ihm so wesentlich. Deshalb ist sein Oeuvre auch unglaublich facettenreich, ebenso die Wahl seiner Techniken: Lässt er im Aquarell die Farben wässrig-changierend fließen, ist er hart in der Kontur der Eisenskulptur. Dennoch ist diese affin zur Pflanze, denn in der blühenden (sic!), kristallinen Oberfläche des Rosts wirkt diese zart, in der Farbigkeit abwechslungsreich, wie ein herbstliches Blatt in rot-orange-braunem Kolorit. Ähnlich in der Materialität, in der Wirkung allerdings völlig anders ist die Edelstahlskulptur, die in ihrem kalten Glanz naturfern daherkommt, uns Betrachter aber in ihrer Reflektion spiegelt und in das Werk einbezieht.
Ebenso wirkungsdifferent sind die Lack- und Wachsbilder: Während der Künstler die perfekt ebene Haut ersterer mit hartem Schnitt durchbricht und so eigene Wirkungskrater schafft, überdeckt bei der zweiten Bildgruppe das Wachs, selbst
organische Substanz, den fragilen Scherenschnitt, Reminiszenz an eine alte chinesische Tradition, wie eine Pflanze. Inhaltlich und weise bleibt sich Ren Rong aber, trotz der verschiedenen Techniken, stets treu. Es scheint, als sei er selbst ein Pflanzenmensch …
Michael Marius Marks