Stephan Balkenhol
Stephan Balkenhol (*1957 in Fritzlar) zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern. Sein Markenzeichen sind die Holzskulpturen. Direkt aus dem Holzblock herausgeschlagen, grobgeschnitzt und farbig bemalt stellen sie meist Menschen und Tiere, zum Teil in Lebensgröße oder in verzogenen Proportionen, dar. Neben der Skulptur arbeitet Balkenhol auch in Reliefs, Zeichnungen und Siebdruck.
Biografie
1957 geboren in Fritzlar
1976-1982 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Ulrich Rückriem
1983 Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium
1986 Arbeitsstipendium der Hansestadt Hamburg
1989 Förderpreis des Internationalen Preises des Landes Baden-Württemberg
1990 Kunstpreis Bremen
1989-1991 Lehrauftrag am Städelschen Kunstinstitut Frankfurt seit
1992 Professur an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
2009 wird seine bisher höchste Skulptur Sempre più im Caesarforum Rom aufgestellt
2013 wird in Leipzig das Richard-Wagner-Denkmal enthüllt
2014 erhält er den Ordre des Arts et de Lettres des französisches Kulturministeriums
2018 wird die Großskulptur Reiter auf Seepferdchen auf der Rems in Waiblingen installiert
2023 wird die Ausstellung "Stephan Balkenhol trifft Alte Meister" im Museum Wiesbaden eröffnet
Balkenhol lebt in Karlsruhe, Kassel und Meisenthal/Lothringen.
Die Arbeiten Balkenhols finden sich in zahlreichen deutschen und internationalen Museen und Sammlungen. Seine meist überlebensgroßen Holzfiguren schmücken öffentliche Plätze in vielen Städten und europäischen Metropolen.
Stephan Balkenhol
Als ich 1991 zur Eröffnung des Museums für moderne Kunst, Frankfurt erstmalig
die Pinguine von Stephan Balkenhol sah, kannte und liebte ich natürlich längst
die für ihn so typischen weiß behemdeten Männer mit schwarzen Hosen.
Aber machen nicht gerade die vom Gewohnten abweichenden Motive Künstler und ihre Werke so spannend?! Im Fall der 57 Seevögel definitiv, was sie aber dennoch ganz balkenholisch machte, war, dass sie aus einem Block herausgeschlagen wurden, in Wawaholz, mit dem Figur und Sockel fest verbunden sind. Die Entstehung der Gruppe lief wohl sehr schnell: man erzählt sich die siebenundfünfzig Holzunikate seien in nur 10 Tagen (und vielleicht auch Nächten), Tier für Tier individuell, jedes für sich unverwechselbar, entstanden.
Die Anzahl der Pinguine verweist auf das Geburtsjahr des Künstlers, das er in Fritzlar begeht. Er selbst wächst aber, der Tätigkeit des Vaters als Lehrer in verschiedenen Schulen und Orten geschuldet, in Luxemburg und Kassel auf.
Sein Studium der Bildhauerei, u.a. als Schüler von Ulrich Rückriem absolviert er an der HdK Hamburg, später ist er kurze Zeit Lehrer am Städel, bevor er 1992 eine Professur an der Akademie in Karlsruhe antritt.
Wenn auch die anfangs beschriebenen Holzarbeiten sehr typisch für die Arbeit des Bildhauers sind, ist der Künstler, was Techniken anbelangt extrem vielseitig: Von Relief, über Bronze, Keramik, Zeichnung bis hin zur Grafik.
Sein Oeuvre ist breitgefächert.
Durch die vielen Arbeiten an öffentlichen Plätzen hat Balkenhol extreme Beachtung gefunden. Werke, wie eingangs beschrieben in Museumssammlungen unterstreichen seine kunsthistorische Bedeutung noch einmal enorm. Einer der großen zeitgenössischen deutschen Bildhauer ist er allemal.
Sowohl die Holzunikate, als auch die in kleinen Auflagen gegossenen Bronzen, beides später von Hand übermalt, weisen grobe Spuren des Arbeitsprozesses auf. Die Figuren wirken oft eingefroren, geheimnisvoll und emotionslos. Sie erzählen keine Geschichten, diese zu entlocken oder zu fabulieren überlässt der Künstler uns, dem Betrachter.
2012 hatte ich die Freude eine wunderbare Balkenhol Ausstellung in der Sankt Elisabeth Kirche, direkt am Friedrichsplatz in Kassel zu besuchen. Sie lief parallel zur documenta 13, was aber der Leiterin der Schau gar nicht gefiel: angeblich würde sie von der Figur auf dem Kirchturm bedroht. Ungeachtet der Kritik von Frau Christov-Bakargiev, lief das Balkenhol Projekt mit z.T. sehr großen Holzunikaten in der Kirche mit viel Besucherpublikum weiter. Mich persönlich störte weder die Balkenhol'sche Turmfigur, noch die Kapitalismusprotestler, die direkt nebenan auf dem Friedrichsplatz protestierend parallel zur d13 campten: Im Gegenteil.
Einen Diskurs anderer Art greift das Museum Wiesbaden auf: dort eröffnete im Winter '23 eine Balkenhol Ausstellung, in der die Figuren Werken der Sammlung gegenübergestellt wurden.
Mit und über Kunst in respektvoller Weise im Gespräch sein, das ist das, was ich mir von Kunst erhoffe.
© Michael M. Marks
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Salzburg Edition - Eurydike
Bronze bemalt aus dem Jahr 2026
signiert und limitiert
Mit einer großen Furore in der Kunstwelt Ende Juli 2026 präsentierte Stephan Balkenhol mit „Là ci darem la mano“ eine außergewöhnliche Installation auf dem Salzburger Residenzplatz. Während der Festspielzeit bevölkern monumentale Figuren der Opernwelt den historischen Stadtraum und treten in einen faszinierenden Dialog mit zeitgenössischer Skulptur, Musik und Architektur.
Die sechs monumentalen Bronzen sind in einer Auflage von jeweils drei Exemplaren erschienen und bereits vollständig vergriffen – unter anderem auch in musealen Kontext.
Begleitend zu diesem besonderen Projekt ist eine exklusive, im Format kleinere Bronze-Edition mit drei Motiven entstanden: Parzival, Hamlet und Eurydike – ikonische Gestalten der Literatur und Mythologie, deren Geschichten von Identität, Verlust und Erlösung bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben.
Die Edition ist in mehrfacher Hinsicht besonders: Während Balkenhols Bronzen üblicherweise in Auflagen von 30 Exemplaren erscheinen, ist diese Serie auf lediglich 20 Exemplare je Motiv limitiert.
Die Skulpturen können einzeln erworben werden. Bei der Abnahme mehrerer Werke besteht – solange verfügbar – die Möglichkeit, dieselbe Editionsnummer zu erhalten.
Preis auf Anfrage
Salzburg Edition - Hamlet
Bronze bemalt aus dem Jahr 2026
signiert und limitiert
Mit einer großen Furore in der Kunstwelt Ende Juli 2026 präsentierte Stephan Balkenhol mit „Là ci darem la mano“ eine außergewöhnliche Installation auf dem Salzburger Residenzplatz. Während der Festspielzeit bevölkern monumentale Figuren der Opernwelt den historischen Stadtraum und treten in einen faszinierenden Dialog mit zeitgenössischer Skulptur, Musik und Architektur.
Die sechs monumentalen Bronzen sind in einer Auflage von jeweils drei Exemplaren erschienen und bereits vollständig vergriffen – unter anderem auch in musealen Kontext.
Begleitend zu diesem besonderen Projekt ist eine exklusive, im Format kleinere Bronze-Edition mit drei Motiven entstanden: Parzival, Hamlet und Eurydike – ikonische Gestalten der Literatur und Mythologie, deren Geschichten von Identität, Verlust und Erlösung bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben.
Die Edition ist in mehrfacher Hinsicht besonders: Während Balkenhols Bronzen üblicherweise in Auflagen von 30 Exemplaren erscheinen, ist diese Serie auf lediglich 20 Exemplare je Motiv limitiert.
Die Skulpturen können einzeln erworben werden. Bei der Abnahme mehrerer Werke besteht – solange verfügbar – die Möglichkeit, dieselbe Editionsnummer zu erhalten.
Preis auf Anfrage
Salzburg Edition - Parzifal
Bronze bemalt aus dem Jahr 2026
signiert und limitiert
Mit einer großen Furore in der Kunstwelt Ende Juli 2026 präsentierte Stephan Balkenhol mit „Là ci darem la mano“ eine außergewöhnliche Installation auf dem Salzburger Residenzplatz. Während der Festspielzeit bevölkern monumentale Figuren der Opernwelt den historischen Stadtraum und treten in einen faszinierenden Dialog mit zeitgenössischer Skulptur, Musik und Architektur.
Die sechs monumentalen Bronzen sind in einer Auflage von jeweils drei Exemplaren erschienen und bereits vollständig vergriffen – unter anderem auch in musealen Kontext.
Begleitend zu diesem besonderen Projekt ist eine exklusive, im Format kleinere Bronze-Edition mit drei Motiven entstanden: Parzival, Hamlet und Eurydike – ikonische Gestalten der Literatur und Mythologie, deren Geschichten von Identität, Verlust und Erlösung bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben.
Die Edition ist in mehrfacher Hinsicht besonders: Während Balkenhols Bronzen üblicherweise in Auflagen von 30 Exemplaren erscheinen, ist diese Serie auf lediglich 20 Exemplare je Motiv limitiert.
Die Skulpturen können einzeln erworben werden. Bei der Abnahme mehrerer Werke besteht – solange verfügbar – die Möglichkeit, dieselbe Editionsnummer zu erhalten.
Preis auf Anfrage
Schlangenmann
UNIKAT:
Kugelschreiber-Zeichnung auf Papier, 1995
signiert und datiert (verso)
im Ausstellungsrahmen
Tanzendes Paar - 2020
Bronze patiniert und handbemalt aus dem Jahr 2020
signiert und limitiert
Preis auf Anfrage
Teddybär - 2025
Bronze patiniert und handbemalt aus dem Jahr 2025
signiert und limitiert
Preis auf Anfrage
The Task of a Solitary Man Nr. 16
Siebdruck auf Holzfurnier
handsigniert
aus dem jahr 2003
Einzelblatt aus der Mappe "The Task of a Solitary Man"LETZTES EXEMPLAR!
Komplett gerahmt in einer echt Weißgold-Leiste mit Buche Aussenkante
mit Passepartout und optisch entspiegeltem Glas|
staubdicht verarbeitet in Museumsqualität.
Venus
Bronze bemalt aus dem Jahr 2026
auf Kupferplatte 27 x 27 cm
signiert und limitiert
Preis auf Anfrage
Wendeschale
Tonkeramik aus der Majolika Manufaktur Karlsruhe
handgefertigte Künstlerschale, engobiert, signiert und limitiert
aus dem Jahr 2016